05:58 27 Oktober 2020
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    Die iranische Regierung hat die Explosion in der Atomanlage Natans im Juli im Zentralteil des Landes laut der Agentur IRNA als einen internen Sabotageakt eingestuft.

    „Es war definitiv ein Sabotageakt und es gibt nun auch einen starken Verdacht, dass interne Täter in den Vorfall verwickelt waren“, sagte Regierungssprecher Ali Rabiei am Sonntag.

    Es gebe jedoch noch andere Thesen. Daher ermittele der Geheimdienst auch in andere Richtungen, so Rabiei.

    Explosion in Atomanlage Natans

    Nach Angaben der iranischen Atomorganisation (AEOI) hatte die Explosion Anfang Juli in einem Industrieschuppen in der Anlage Natans „beachtliche Schäden“, auch finanzielle, angerichtet.

    Aber aus sicherheitstechnischen Erwägungen wollte damals niemand in Teheran über die genaue Ursache des Vorfalls sprechen. Gesagt wurde nur, dass der Schuppen bald wieder aufgebaut werde - und moderner und effektiver als zuvor.

    In der Atomanlage Natans im Zentraliran werden sowohl Uran angereichert als auch neue Zentrifugen gebaut und getestet. Daher gab es diverse Spekulationen darüber, was im Juli wirklich in der Anlage vorgefallen war. Sowohl eine ausländische Cyberattacke auf die Anlage als auch eine Explosion bei den Tests der neuen Zentrifugen waren nicht ausgeschlossen.

    ns/dpa/gs 

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    Tags:
    Explosion, Sabotageakt, Atomanlage Natans, Iranische Atomenergiebehörde (AEOI), Iran