07:23 27 Oktober 2020
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    In der Meerenge Öresund zwischen Dänemark und Schweden – unweit der Öresundbrücke – ist es am Mittwoch zu einer Kollision der russischen Fregatte „Kasanez“ und des der Schweizer Reederei Maestro Shipping gehörenden Kühlschiffs „Ice Rose“ gekommen, das unter der Flagge der Marshallinseln fuhr.

    Der Zwischenfall habe sich am Morgen bei schlechter Sicht ereignet, gab Russlands Baltische Flotte, zu der die „Kasanez“ gehört, bekannt. Die Crew sei nicht verletzt. Das Schiff habe einen Hüllenbruch über der Wasserlinie erlitten und kehre derzeit aus eigener Kraft zu seiner Basis in der Stadt Baltijsk zurück.

    Laut einem Vertreter der schwedischen Seebehörde verwendete die russische Fregatte nicht das Automatische Identifikationssystem – ein Funksystem, das durch den Austausch von Navigations- und anderen Schiffsdaten die Sicherheit und die Lenkung des Schiffsverkehrs verbessert.

    Offenbar keine Verletzten

    Ein dänischer Offizier des Kommandos für Sonderoperationen sagte gegenüber Sputnik, die Behörden Dänemarks hätten keine Angaben über Verletzte, weder auf der „Ice Rose“ noch auf der „Kasanez“. Das Handelsschiff sei sichergestellt worden, damit dessen Seetüchtigkeit geprüft werde.

    Nach Angaben der Schiffroutendatenbanken lief die „Ice Rose“ aus dem Hafen von St. Petersburg aus und sollte ursprünglich am Mittwoch in Göteborg um 21.00 MESZ eintreffen. Um 9.59 MESZ änderte das Kühlschiff demnach seinen Kurs und fuhr zuerst im Kreis und dann in die entgegengesetzte Richtung.

    mo/mt/sna

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