04:55 27 Oktober 2020
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    Trump weicht Frage nach friedlicher Machtübergabe aus; Banken unterstützen Daten-Leak zufolge fragwürdige Kunden; Tesla geht gerichtlich gegen US-Sonderzölle gegen China vor; Hongkonger Aktivist Joshua Wong soll von der Polizei festgenommen worden sein.

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Trump weicht Frage nach friedlicher Machtübergabe aus

    US-Präsident Donald Trump hat ausweichend auf eine Reporterfrage geantwortet, ob er bei „Sieg, Niederlage oder Unentschieden“ bei der Präsidentschaftswahl eine friedliche Übergabe garantiere. Stattdessen warnte er in seiner Antwort vor Betrug per Briefwahl und betonte, dass es aus seiner Sicht ohne einen solchen Betrug auch zu keinem Machtwechsel kommen dürfte, sondern er weiterhin Präsident bleiben würde.

    In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder anklingen lassen, dass er eine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl am 3. November nicht akzeptieren würde.

    Wie Banken Kriminelle unterstützen

    Geheime Dokumente aus einem Daten-Leak des amerikanischen Finanzministeriums zeigen große Probleme bei der weltweiten Bekämpfung von Geldwäsche auf. Dabei akzeptieren die Banken mutmaßliche Kriminelle, Betrüger sowie sanktionierte Personen als Kunden. Die Meldungen über solche Fehler erfolgen dagegen oft mit großer Verspätung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Recherche von 110 Medien, darunter auch NDR, WDR und die „Süddeutsche Zeitung“. Zu den betroffenen Banken gehören die Deutsche Bank, JP Morgan und HSBC.

    China: Tesla klagt gegen US-Sonderzölle

    Der US-Elektroautobauer Tesla will eine Befreiung von den US-Sonderzöllen gegen China auf rechtlichem Weg erreichen. Bereits am Montag wurde eine entsprechende Klage beim US-Gericht für Internationalen Handel in New York eingereicht. Mit seiner Klage will das Unternehmen, das unter anderem auf Displays aus China angewiesen ist, nicht nur die bestehenden Zölle abwenden, sondern auch eine Kompensation für bereits geleistete Abgaben erreichen.

    Tesla steht mit einer solchen Klage nicht allein da. Beim Gericht für Internationalen Handel laufen derzeit Hunderte solcher Verfahren.

    Hongkonger Aktivist festgenommen

    Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong wurde am Donnerstag von der Polizei festgenommen. Das geht aus seinem Twitter-Account hervor. Die Festnahme soll erfolgt sein, nachdem Wong sich auf einer Polizeiwache gemeldet hatte. Als Grund für die Festnahme wird die Teilnahme an einer unerlaubten Versammlung angeführt sowie ein Verstoß gegen das Vermummungsverbot.

    Den Hintergrund bildet das chinesische Sicherheitsgesetz für Hongkong, das sich aus Pekings Sicht gegen subversive, separatistische oder terroristische Tätigkeiten richten soll. Hongkongs demokratische Opposition sieht dagegen sich als Ziel dieses Gesetzes. Joshua Wong gehört zur Protestbewegung gegen das Gesetz. 

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