04:14 29 Oktober 2020
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    Ein massiver Stromausfall hat in dem südamerikanischen Staat Venezuela das Licht ausgehen lassen. In mindestens 14 der mehr als 20 Bundesstaaten der Bolivarischen Republik seien die Menschen ohne Strom gewesen, teilte der Nachrichtensender „NTN24“ am Freitag (Ortszeit) mit.

    Dem Bericht zufolge gab es in einigen Gebieten der Hauptstadt Caracas schon seit 60 Stunden keinen Strom mehr. Venezuela steckt in einer tiefen Wirtschafts- und Versorgungskrise. 

    Der Stromausfall ließ bei den Venezolanern Erinnerungen an das Jahr 2019 wach werden, als sich schwere Blackouts gehäuft hatten. Die Regierung machte damals von den USA und der Opposition organisierte Sabotageaktionen für den Kollaps der Energieversorgung verantwortlich. Die Regierungsgegner sahen hingegen verzögerte Investitionen, unzureichende Wartung und Korruption als Ursachen für die Stromausfälle.

    Wie Venezuelas Vize-Präsidentin Delcy Rodríguez am Freitag auf ihrer Twitter-Seite schrieb, habe sie sich mit Personalangehörigen der staatlichen Elektrizitätswerke Corpoelec getroffen. Sie habe ihnen Dank dafür ausgesprochen, dass sie aufs Neue „den nationalen Elektrizitätsdienst vor den Terroristen retten und bewahren, die diesen lebenswichtigen Dienst weiterhin angreifen“.

    ls/sb/dpa

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    Twitter, Delcy Rodriguez, Venezuela