07:00 23 Oktober 2020
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    Das Gamaleya-Forschungszentrum, das den russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“ entwickelt hat, ist von Hackern angegriffen worden, als die Arbeit am Impfstoff im Gange war. Dies gab der Direktor des Zentrums, Alexander Ginzburg, bekannt.

    „Es hat Hackerangriffe gegeben. Aber ob sie eben mit dem Impfstoff verbunden waren, so kann ich, da ich kein IT-Spezialist bin, die Zwecke dieser Attacke nicht professionell beurteilen. Es wurden jedoch tatsächlich Versuche unternommen, Computer unserer Entwickler zu hacken“, sagte Ginzburg.

    Er präzisierte, zu den Hackerangriffen sei es vor ein paar Monaten gekommen, als die Impfstoff-Ausarbeitungen im Gange gewesen seien.

    Anfang August registrierte Russland den weltweit ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Der Impfstoff namens „Sputnik V“ wurde vom Gamaleya-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie mit Unterstützung des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt. Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien hohe Antikörpertiter aus. Es seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es. 

    Nach Angaben der Chefin der russischen Verbraucherschutzbehörde, Anna Popowa, werden in Russland 26 Varianten eines Impfstoffs gegen das Coronavirus entwickelt. Ein Serum, an dem das Zentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ arbeitet, soll im September verfügbar sein. 

    ao/mt/sna

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    Russland, Corona-Impfstoff, Alexander Ginzburg, Hacker-Angriff, Gamaleya-Institut