05:37 27 Oktober 2020
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    Der weltweit erste Mensch, der nach einer HIV-Infektion geheilt werden konnte, hat nach eigener Aussage einen Krebsrückfall. Nach Angaben der Agentur AP leidet der heute 54-jährige Timothy Ray Brown an der Krankheit im Endstadium.

    Der US-Amerikaner ist auch als „Berliner Patient“ bekannt: Er hatte 1995 in Berlin studiert, als bei ihm eine HIV-Infektion nachgewiesen wurde. Außerdem wurde bei ihm Leukämie diagnostiziert.

    Nachdem Brown 2007 und 2008 mit Stammzellen eines Spenders behandelt worden war, der aufgrund einer seltenen Gen-Veränderung gegen HIV immun war, wurde er wiederholt negativ auf das Virus getestet. Seitdem nahm Brown an mehreren AIDS-Konferenzen teil.

    Doch jetzt sei er todkrank, nachdem der Krebs im vergangenen Jahr erneut aufgetreten sei, sagte der Mann im Gespräch mit AP.

    „Ich bin immer noch froh, dass ich das durchgemacht habe“, so Brown, der jetzt in Kalifornien palliativ behandelt wird, über seine Transplantation.

    In diesem Jahr wurde Adam Castillejo als zweiter Mensch in der Geschichte nach einer HIV-Infektion für geheilt erklärt. Bei dem als „Londoner Patient“ bekannten Mann ist ebenfalls nach einer Stammzellspende kein HIV mehr nachweisbar.

    leo/ae

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    Tags:
    Patient, Rückfall, Krankheit, Krebs, Heilung, HIV