06:11 27 Oktober 2020
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    Bei der Explosion einer Sprengfalle in Afghanistan sind mindestens 14 Zivilisten getötet worden. Dies berichtet der TV-Sender „Tolo News“ unter Berufung auf Behörenangaben.

    Der Zwischenfall ereignete sich demnach im Distrikt Kiti in der afghanischen Provinz Daikundi. Die Frauer, Männer sowie fünf Kinder waren demnach in einem Minibus unterwegs, der auf die Sprengfalle fuhr. Zwei weitere Menschen sollen durch den Anschlag in der Provinz Daikundi verwundet worden sein. 

    Das Innenministerium warf den Taliban vor, die Mine platziert zu haben. 

    Dpa meldet unter Berufung auf lokale Behörden mindestens 15 Todesopfer. 

    Lage in Afghanistan

    In den vergangenen zehn Jahren wurden in Afghanistan mehr als 100.000 Zivilisten in Afghanistan verwundet oder getötet.

    In Afghanistan befindet sich die Regierung in einer Dauerauseinandersetzung mit der islamistischen Taliban-Bewegung, die weite ländliche Gebiete des Landes kontrolliert und ab und an auch Großstädte angreift. Außerdem baut die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS, Daesh)* in dem Land am Hindukusch ihren Einfluss aus. Die afghanischen Streit- und Sicherheitskräfte führen im Land Operationen zur Terrorismusbekämpfung durch.

    Am 12. September hatten die Konfliktparteien in Doha lang geplante Friedensgespräche aufgenommen. Trotzdem reißt die Gewalt nicht ab.

    * Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten. 

    ak/dpa/sna/ae

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    Tags:
    Explosion, Todesopfer, Zivilisten, Sprengfalle, Afghanistan