07:33 23 Oktober 2020
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    Über 100 Ärzte und Experten des Maimonides-Medizinzentrums aus den USA haben im Laufe eines Online-Briefings mit Wissenschaftlern des Gamaleja-Forschungszentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie Interesse an dem russischen Impfstoff „Sputnik V“ gezeigt.  Dies geht aus einer Erklärung des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) hervor.u

    Seit März ist „Maimonides“ das führende US-Zentrum im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie: Es zählt zu den zehn besten Krankenhäusern in den Vereinigten Staaten für die Behandlung von Herzinfarkten, anderen Herzkrankheiten sowie Lungenentzündungen und wurde während der Pandemie komplett neu gestaltet, um die Behandlung Corona-infizierter Patienten möglich zu machen.  Alle Ärzte, die an dem Briefing teilgenommen haben, verfügen über umfangreiche Erfahrung bei der Behandlung von Covid-19.

    Wissenschaftler des Gamaleja-Forschungszentrums schilderten ihren amerikanischen Kollegen ausführlich die wichtigsten Entwicklungsphasen des Corona-Impfstoffs  Sputnik V, die Ergebnisse klinischer Studien sowie den Fortschritt der derzeit laufenden klinischen Studien nach der Registrierung, heißt es in der Erklärung.

    Sie haben die Vorteile der humanen Adenovirus-Vektorplattform gegenüber den nicht getesteten Technologien wie die Affen-Adenovirus-Vektorplattform oder die mRNA-Plattform hervorgehoben. Diese Plattformen seien lange Zeit nicht auf mögliche Nebenwirkungen untersucht wurden, einschließlich der Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit oder das Krebsrisiko.

    Die russischen Forscher berichteten ihren amerikanischen Kollegen auch von einem Modell, das auf zwei Impfungen mit humanen adenoviralen Vektoren verschiedener Serotypen –  dem 5. und dem 26. – basiert. Dieses Modell ist eine einzigartige Technologie des Gamaleja-Forschungszentrums, die den Sputnik V-Impfstoff von anderen Impfstoffen auf der Basis der humanen adenoviralen Vektorplattform unter Verwendung eines Schemas mit nur einer Impfung unterscheidet.

    Meinung der Wissenschaftler

    „Wir haben uns sehr über die Geschichte zweier russischer Wissenschaftler über den Sputnik V-Impfstoff gefreut. Die Daten des Gamaleja-Forschungszentrums für Elektrochemikalien haben uns sehr beeindruckt. Wir haben einen Artikel in der Zeitschrift ‚The Lancet‘ gelesen, er war ebenfalls sehr beeindruckend. Der Impfstoff hat gute Ergebnisse während der klinischen Studien der ersten und der zweiten Phase gezeigt, einschließlich der Bildung von Antikörpern und der zellulären Immunität. Die Nebenwirkungen waren minimal. All dies klingt sehr ermutigend“, sagte der Leiter der kardiologischen Abteilung des Maimonides-Zentrums und Professor für Medizin Jacob Shani.

    Er bemerkte auch, dass russische Wissenschaftler ihre Kollegen auf persönlicher Ebene sehr beeindruckt haben. „Sie waren sehr professionell, kompetent und vor allem sehr offen. Ohne zu zögern beantworteten die Wissenschaftler alle Fragen. Wenn dieser Impfstoff, wie es in den veröffentlichten Daten erwartet wird, wirkt, dann haben Sie einen sehr guten Impfstoff. Offensichtlich wird es nur mit der Zeit möglich sein zu sagen, ob dieser Impfstoff wirksam ist. Im Moment wissen wir, dass er Antikörper bildet und sicher ist“, sagte er.

    „Jetzt müssen wir bestätigen, dass er wirklich vor einer Corona-Infektion schützt. Ich habe persönlich gefragt, ob einer der freiwillig Geimpften krank geworden sei, und die Antwort war nein. Ich würde wirklich gerne etwas über die Ergebnisse erfahren, die die Impfung zahlreicher Gruppen brachte“, fuhr Shani fort.

    Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Forschungszentrums, äußerte, die Aufgabe des Instituts sei es, allen interessierten Seiten zeitnahe und detaillierte Informationen über den Impfstoff zur Verfügung zu stellen.

    „Wir haben einen professionellen und unvoreingenommenen Ansatz amerikanischer Ärzte gesehen, die wie ihre russischen Kollegen der Pandemie so rasch wie möglich ein Ende setzen und einen funktionierenden, wirksamen und sicheren Impfstoff gegen das Coronavirus sehen möchten. Wir betrachten die internationale Zusammenarbeit bei der Impfstoffentwicklung als Schlüsselbedingung für eine finale Besiegung des Coronavirus. Zusammen mit unserem Partner, dem Russischen Direktinvestitionsfonds, werden wir daran arbeiten, dieses Ziel zu erreichen“, zitiert ihn der Fonds.

    sm/ae

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    Tags:
    Interesse, Corona-Impfstoff, USA