03:44 29 Oktober 2020
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    In diesem Jahr erhalten Belarus und der Iran die Alternativen Nobelpreise. Es werden der belarussische Demokratie-Aktivist Ales Beljazki und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum Wesna sowie die inhaftierte iranische Anwältin für Menschenrechte, Nasrin Sotudeh, mit diesem Preis ausgezeichnet.

    Dies meldete die zuständige Right-Livelihood-Stiftung am Donnerstag.

    Auch die Aktivistin Lottie Cunningham Wren aus Nicaragua und der US-Bürgerrechtsanwalt Bryan Stevenson bekommen die bekannte Auszeichnung. Diese wird von der Stiftung, die in Stockholm ihren Sitz hat, jedes Jahr im Vorfeld der eigentlichen Nobelpreis-Auszeichnungen bekanntgegeben.

    Nobelpreisträger Michael Levitt (Archivbild)
    © AFP 2020 / Stanford News Service / Linda A. Cicero
    Der Preis, der seit 1980 verliehen wird, heißt offiziell Right Livelihood Award. Er wird dabei auch als Alternativer Nobelpreis bezeichnet. Die Auszeichnung steht in kritischer Distanz zu den eigentlichen Nobelpreisen – ihre Preisträger werden ab Montag in Oslo und Stockholm verkündet.

    Jeder Nominierte der Alternativen Nobelpreise erhält eine Million schwedische Kronen (rund 95.000 Euro), die für seine Arbeit bereitgestellt werden.

    Aus Corona-Gründen werden die Preisträger in diesem Jahr bei einer virtuellen Verleihung gewürdigt, die am 3. Dezember stattfinden soll.

    ek/sb/dpa

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    Tags:
    Auszeichnung, Verleihung, Stiftung, Nobelpreis, Iran