07:19 23 Oktober 2020
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    Wissenschaftler haben die Letalität von SARS-CoV-2 und dem H1N1-Virus verglichen, das die spanische Grippepandemie von 1918-1920 verursachte. Eine entsprechende Studie wurde auf dem Jama Network-Portal veröffentlicht.

    US-amerikanische-Experten unter der Leitung von Jeremy Faust von der Harvard Medical School haben die Sterblichkeitsrate in New York für die schlimmsten zwei Monate im Laufe der beiden Pandemien verglichen. Während des Höhepunkts der spanischen Grippepandemie gab es in New York 287 Todesfälle pro 100.000 Menschen, und während des Covid-19-Ausbruchs im März und April 2020 verzeichnete die Stadt 202 Todesfälle pro 100.000 Menschen.

    Danach verglichen die Wissenschaftler die Zahlen für die monatliche Sterblichkeitsrate in den drei Jahren vor den Pandemien und stellten fest, dass vor hundert Jahren auf hunderttausend Einwohner etwa hundert Todesfälle pro Monat entfallen waren, was heute doppelt so viel sei. Die Berechnungen ermöglichten es den Experten, zu dem Schluss zu kommen, dass die spanische Grippe die Sterblichkeit verdreifacht und Covid-19 vervierfacht habe.

    „Bei nicht ausreichenden Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 kann die Infektion eine vergleichbare oder höhere Mortalität aufweisen als die Infektion des Grippevirus H1N1 von 1918“, so die Autoren der Studie.

    ek/mt/sna

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    Grippevirus, Grippe, Sterblichkeit, Wissenschaftler, Covid-19, Coronavirus