15:53 30 Oktober 2020
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    Starkregen hat in der Region der französischen Riviera-Metropole Nizza zu gefährlichen Überschwemmungen und chaotischen Verkehrsbedingungen geführt.

    Wie der Nachrichtensender Franceinfo am späten Freitagabend unter Berufung auf die Behörden berichtete, werden im Hinterland von Nizza mindestens acht Menschen vermisst – unter ihnen seien zwei Angehörige der Feuerwehr.

    Die Behörden forderten die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben und äußert vorsichtig zu sein. Eine Brücke wurde von Wassermassen weggeschwemmt, berichtete Franceinfo. Im Département Alpes-Maritimes waren rund 600 Einsatzkräfte unterwegs. Laut Netzbetreiber Enedis waren in dem Département rund 13.500 Haushalte ohne Strom.

    Zuvor hatte der Herbststurm „Alex” im Nordwesten des Landes Schäden angerichtet. Am Abend waren nach Medienberichten noch rund 30.000 Menschen in der Küstenregion Bretagne ohne Strom. In vielen Gemeinden stürzten Bäume um, Menschen wurden nach einer ersten Bilanz nicht verletzt. Auf der Insel Belle-Île-sur-Mer vor der bretonischen Küste wurden in der Nacht Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 186 Stundenkilometern gemessen.

    dpa

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    Überschwemmung, Frankreich