15:47 30 Oktober 2020
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    Venezuela nimmt als erstes Land Lateinamerikas an der Testung des russischen Impfstoffes „Sputnik V“ außerhalb seines Herkunftslandes teil. Das teilte der Chef des Russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF), Kirill Dmitrijew, mit.

    „Venezuela beteiligt sich als erstes Land Lateinamerikas an klinischen Tests des Impfstoffes ‚Sputnik V’ im Ausland. Solche klinischen Tests werden derzeit in Weißrussland durchgeführt und sind in weiteren Ländern, darunter auch in Brasilien, Indien und den VAE, geplant“, wird Dmitrijew vom RDIF-Pressedienst zitiert.

    Die erste Partie von Impfstoffdosen ist am Freitag in Venezuela eingetroffen.

    „Während sich westliche Impfstoffhersteller experimenteller, weniger erforschter und nicht dauerhaft überprüfter Technologien bedienen und dabei auf Hindernisse bei ihren klinischen Erprobungen stoßen, erfreut sich ‚Sputnik V’ einer zunehmenden Nachfrage und eines wachsenden Vertrauens in vielen Regionen der Welt, darunter auch in Lateinamerika. Das Vakzin soll dem Volk Venezuelas bei der Bekämpfung des Coronavirus helfen. Wir sind bereit, weitere Partner in der Region zu unterstützen“, ergänze Dmitrijew.

    In den nächsten Tagen soll mit der Impfung von Freiwilligen in Venezuela begonnen werden. An den Tests werden 2000 Menschen teilnehmen.

    „Sputnik V“

    Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem RDIF entwickelt worden war.

    Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand angewendet werden. Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen.

    ls/sb

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    Tags:
    Gamaleya-Institut, Kirill Dmitrijew, Russland, Venezuela