08:31 27 Oktober 2020
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    Der am Mittwoch ausgebrochene Brand und darauf folgende Explosionen in einem Militärlager im russischen Oblast Rjasan dauern am Donnerstag laut den regionalen Notdiensten weiterhin an. Die regionale Regierung berichtet von 13 Verletzten.

    „Der Brand und Explosionen mit einer Intensität von drei Explosionen pro Minute dauern noch an“, heißt es.

    „Es sind 13 Menschen bis jetzt verletzt. Zehn Menschen sind im medizinischen Zentrum des Kreises Skopinski (einer davon befindet sich auf der Intensivstation). Weitere drei sind im medizinischen Zentrum des Kreises Rjaschski (ihr Zustand ist mittelschwer)“, heißt es.  

    Laut den Behörden gibt es bei dem Vorfall keine Toten zu beklagen. Nach Angaben der regionalen Regierung wurden 82 Menschen in provisorischen Unterkünften untergebracht.  

    Die Fachkräfte des Verteidigungsministeriums hätten nach Sonnenaufgang die Eindämmung der Brandherde unmittelbar auf dem Gelände des Munitionslagers aufgenommen.

    Zivilschutzministerium verstärkt seine Truppen am Brandort

    Das russische Zivilschutzministerium hat die Zahl seiner Einheiten auf dem Gelände des Militärlagers im Oblast Rjasan, wo die Explosionen andauern, um das Vierfache auf 392 Mann und 81 Technikeinheiten verstärkt.

    Die Notdienste der Region geben indes bekannt, dass Munition an 43 oberirdischen Orten deponiert gewesen sei.   

    „Die Artilleriemunition mit einem Kaliber von 152 Millimeter befand sich an 43 oberirdischen Orten“, heißt es.

    Demnach gibt es auf dem Gelände der Garnison 113 Munitionsdepots, wobei die meisten von denen unterirdische.  

    Explosionen in Militärlager

    Am Mittwoch wurde mitgeteilt, dass es auf dem Gelände der ehemaligen Garnison im Skopinski-Kreis des russischen Verwaltungsbezirks Rjasan zu Munitionsexplosionen gekommen sei. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums detonierten wohl Artilleriegeschosse in einem Lager nahe der Ortschaft Scheltuchino.

    Die Flammen waren Behörden zufolge durch Windstöße von brennendem Gras auf die Munition, die auf dem  Gelände lag, übergesprungen. Die förderale Fernstraße „Kaspi“ wurde abgeriegelt. Wegen der schweren Explosionen mussten aus 14 nahegelegenen Ortschaften mit mehr als 1600 Menschen evakuiert werden.

    Rjasan liegt rund 200 Kilometer südöstlich von Moskau am Fluss Oka.

    ns/sna/tm
     
     

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    Tags:
    Explosionen, Militärlager, Zivilschutzministerium, Russland