08:28 27 Oktober 2020
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    Für die fast 2000 Kliniken in Deutschland hat der Bundesrat eine Milliardenspritze gebilligt, berichtet DPA.

    Vom Bund erhalten die Krankenhäuser derzeit drei Milliarden Euro. Dieses Geld sollen sie dafür nutzen, um die eingelieferten Notfallpatienten qualitativer versorgen zu können. Die Investitionen sind nun in digitale Sachen wie Patientenportale und IT-Sicherheit oder Behandlungsdokumentation und in moderne Notfalleinrichtungen möglich.

    Die Länder können bis 31. Dezember 2021 Förderanträge stellen, müssen dabei aber weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro selbst aufbringen.

    Die Koalitionsspitzen hatten Anfang Sommer ein „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ bereits als ein Teil eines bedeutenden Pakets beschlossen – dies zur Bewältigung der fortschreitenden Corona-Krise.

    In Deutschland sind für die Investitionen in die Infrastruktur der Kliniken die Bundesländer zuständig.

    Damit die Krankenhäuser mit einer großen Zahl von Corona-Patienten ihren Pflegekräften und ihrem Personal Corona-Prämien von bis zu 1000 Euro zahlen können, erhalten sie dazu 100 Millionen Euro.

    Die Kliniken sollen selbst entscheiden, welche ihrer Mitarbeiter mit Prämien ausgezeichnet würden – dies als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen.

    ek/ae/dpa

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    Tags:
    Anerkennung, Prämien, Investitionen, Krankenhäuser, Coronavirus