23:32 29 Oktober 2020
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    Der Russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) hat Verhandlungen mit Bolivien über die Lieferung von Corona-Impfstoffen an das Land aufgenommen, teilte der russische Botschafter in dem lateinamerikanischen Land, Wladimir Sprintschan, mit.

    „Am heutigen Tag haben Verhandlungen zwischen dem Russischen Fonds für Direktinvestitionen und dem Gesundheitsministerium Boliviens zu Fragen der Einfuhr des Impfstoffs nach Bolivien begonnen“, erklärte der Diplomat. Er sprach auf einer Pressekonferenz, bei der das Medikament Avifavir zur Bekämpfung der Coronavirus-Infektion präsentiert wurde.

    „Das russische Vakzin ist für den Menschen ungefährlich (…). Länder, in denen mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung leben, zeigten Interesse an der Sputnik-V-Impfung. In den Jahren 2020 bis 2021 soll mehr als einer Milliarde Menschen Sputnik V verabreicht werden“, so Sprintschan. 
    © Foto : Pressestelle von AFK Sistema

    Der Diplomat verdeutlichte im Gespräch mit RIA Novosti, es gehe nicht um die Lieferung eines Vakzins zur klinischen Erprobung in der Phase III, wie das heute in etlichen Ländern praktiziert werde. „Sondern es wird über die Lieferung von Impfstoffen gesprochen“, sagte der Botschafter.

    Das russische Gesundheitsministerium hat im August den weltweit ersten Impfstoff gegen Covid-19 registriert, der im Gamaleya-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie entwickelt wurde und derzeit gemeinsam mit dem Russischen Fonds für Direktinvestitionen unter der Bezeichnung Sputnik V hergestellt wird. Wie der Leiter des Fonds, Kirill Dmitriev, mitteilte, haben bereits mehr als 20 Länder Interesse an dem Serum bekundet und Bestellungsanträge auf eine Milliarde Impfdosen gestellt.  

    ls/ae

     

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    Tags:
    Russischer Direktinvestitionsfonds (RDIF), Gesundheitsministerium, Gamaleya-Institut, Russland, Bolivien