06:27 20 Oktober 2020
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    Duisburg hat in der Corona-Pandemie den kritischen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen hervorgeht, liegt der Wert bei 50,1 (Datenstand 12.10., 0.00 Uhr).

    Seit dem Ausbruch der Corona-Krise haben die Gesundheitsämter in Duisburg 3251 bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet.

    Am Sonntag hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident, Armin Laschet, (CDU) einheitliche Einschränkungen für das öffentliche Leben in Corona-Hotspots angekündigt. Sobald ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt in NRW demnach die Grenze von 50 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschreitet, sollen sich dort höchstens fünf Personen aus verschiedenen Haushalten treffen dürfen.

    Außerdem sollen in diesem Fall Öffnungszeiten von Gaststätten eingeschränkt werden. Für öffentliche Veranstaltungen sollen strengere Obergrenzen für die Teilnehmerzahl gelten. Bei Feiern in privaten Räumen soll die Teilnehmerzahl dann auf 25 begrenzt werden.

    ls/dpa

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    Tags:
    Armin Laschet, Robert Koch-Institut (RKI), Duisburg, Deutschland