15:37 30 Oktober 2020
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    Die Weltwirtschaft hat in den vergangenen 20 Jahren 2,97 Billionen Dollar (2,54 Billionen Euro) wegen globaler Naturkatastrophen verloren, geht aus einem Bericht des UN-Büros zur Katastrophenvorsorge hervor.

    Zwischen 2000 und 2019 seien weltweit insgesamt 7348 Katastrophen größeren Ausmaßes registriert worden, die 1,23 Millionen Menschenleben forderten. Im Zeitraum 1980 bis 1999 hatte es 4212 Katastrophen gegeben, bei denen 1,19 Millionen Menschen ums Leben kamen. Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich dabei auf 1,63 Billionen Dollar.

    „Wir zerstören mit vollem Wissen. Das ist die einzige mögliche Schlussfolgerung, wenn man die Katastrophen der letzten 20 Jahre Revue passieren lässt“, sagte die Leiterin des UN-Büros, Mami Mizutori, in einer Stellungnahme zu dem Bericht.

    Die Regierungen würden nicht genug tun, um Klimarisiken zu verhindern, kritisierte sie.

    Dem Bericht zufolge sei die wachsende Zahl der Naturkatastrophen in den ersten 20 Jahren dieses Jahrhunderts auf einen Klimawandel und extreme Klimabedingungen zurückzuführen. So habe sich die Zahl von Überschwemmungen verdoppelt. Stürme, Dürren, Waldbrände und Temperaturrekorde würden immer häufiger. Auch sei die Zahl von Erdbeben und Tsunamiwellen gestiegen, die zahlreiche Opfer forderten.

    ls/sb

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