06:45 20 Oktober 2020
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    Vier Terrorverdächtige und drei Sicherheitskräfte sind am Dienstag nach Angaben der Behörden bei einem Schusswechsel in Grosny, Hauptstadt der russischen Kaukasus-Republik Tschetschenien, getötet worden. In der Stadt gelten verstärkte Sicherheitsvorkehrungen.

    Eine Gruppe Bewaffneter sei am frühen Morgen im Stadtteil Oktjabrski im Zentrum der tschetschenischen Hauptstadt aufgespürt worden, teilte das Nationale Anti-Terror-Komitee (NAK) mit.

    „Es wurde beschlossen, eine Anti-Terror-Operation durchzuführen.“ Die Verdächtigen seien in einem privaten Haus eingekesselt worden.

    „Auf die Aufforderung, sich zu ergeben, eröffneten die Banditen das Feuer mit automatischen Waffen. Bei dem Schusswechsel wurden vier Terrorverdächtige neutralisiert.“   

    Auch drei Beamte seien dabei ums Leben gekommen. 

    Die regionale Filiale des Inlandsgeheimdienstes FSB hat in dem betroffenen Stadtteil unterdessen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Es gibt stärkere Ausweiskontrollen, Personen ohne Ausweis werden zur Identifizierung auf Polizeireviere gebracht, für einzelne Stadtteile werden Platzverweise erteilt, wichtige Anlagen werden stärker bewacht.

    Dies sei nötig, „um einen Terrorakt zu verhindern, seine Folgen zu minimieren und die vitalen Interessen von Menschen, Gesellschaft und Staat zu schützen“, hieß es.

    leo/tm

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    Tags:
    Verletzte, Tote, Schusswechsel, Tatverdächtige, Terrorismus, Terroristen, Tschetschenien, Kaukasus, Russland