15:55 25 November 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 63
    Abonnieren

    Die dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst ist für Donnerstag und Freitag angesetzt. Kurz davor halten Gewerkschaften und Beschäftigte den Druck auf die Arbeitgeber hoch.

    Laut der Gewerkschaft Verdi haben am Mittwochmorgen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren etwa Sparkassen, Stadt- und Kreisverwaltungen, Kitas sowie Krankenhäuser.

    Auch in Niedersachsen, Bremen und Hamburg wurde zu Warnstreiks aufgerufen. Am Dienstag hatten sich laut Verdi deutschlandweit Zehntausende an dem Aufstand beteiligt.

    „Wir veranstalten vom 19.-21. Oktober nicht nur bundesweit 300 „echte“ Aktionen, sondern starten am 21. Oktober von 11-14 Uhr auch eine virtuelle Demo“, hieß es in einer früheren Mitteilung von Verdi.

    Im Netz sind entsprechende Bilder zu finden:

    Mindestens 150 Euro gefordert

    Die Arbeitgeber haben für die bundesweit rund 2,5 Millionen Beschäftigten insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in drei Jahresstufen angeboten. Die Gewerkschaft fordert bei einer einjährigen Laufzeit allerdings ein Lohn- und Gehaltsplus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr pro Monat.

    Die nächste Verhandlungsrunde soll am Donnerstag in Potsdam starten.

    ak/dpa/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Ihr verdammten Kinder- und alte Menschen-Mörder“: Auto fährt in Tor des Bundeskanzleramts
    Medizinprofessor kritisiert Corona-Politik: „Die Zahlen des RKI sind das Papier nicht wert“
    Auch Verteidigungsamt betroffen: Trumps Regierung bereitet umfassende Sanktionen gegen Russland vor
    Tags:
    Twitter, Verhandlungen, Arbeit, Warnstreik, Deutschland