18:07 27 November 2020
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    Ein Hubschrauber vom Typ „Robinson“ ist unweit der nordwestrussischen Stadt Wologda in einen Fluss gestürzt. Alle vier Insassen, darunter auch der Pilot, sollen ums Leben gekommen sein. Das teilte eine den Ermittlungsorganen des Gebiets Wologda nahestehende Quelle am Mittwoch mit.

    Die Maschine des Unternehmens „AeroSojus“ absolvierte am Dienstag einen kommerziellen Flug von Wologda nach Weliki Ustjug

    „Der Leichnam eines Passagiers wurde auf dem Boden gefunden. Als der Hubschrauber über einen Fluss driftete, war zu sehen, dass sich mehrere Menschen an Bord befanden. Vorläufigen Angaben zufolge gab es zwei Insassen und einen Piloten. Sie gelten nun als vermisst“, sagte die Quelle.       

    Die Such- und Rettungsarbeiten wurden am Absturzort am Mittwochmorgen wieder aufgenommen. 

    Dort seien eine aeromobile Gruppe und eine Einsatzgruppe des Zivilschutzministeriums tätig. Es würden Taucherarbeiten vorbereitet, da der Helikopter versunken und unbekannt ist, an welcher Stelle er sich genau befindet.    

    Die Verkehrsstaatsanwaltschaft begann wegen des Hubschrauberabsturzes im Kreis Njuksenski des Gebiets Wologda die Überprüfung der Einhaltung der Flugsicherheitsgesetzgebung.

    Zu dem Fall wurde ein Strafverfahren nach dem Paragraphen 263 Teil drei des russischen Strafgesetzbuches (Verletzung der  Verkehrssicherheits- und Betriebsregeln des Luftfahrzeuges, die durch Fahrlässigkeit zum Tod von zwei oder mehr Personen geführt hat), eingeleitet.

    Indes teilte die regionale Zivilschutzbehörde mit, dass bei den Sucharbeiten am Absturzort im Gebiet Wologda Wrackteile des Hubschraubers gefunden worden seien.

    „Die Sucharbeiten im Fluss Suchona sind im Gange. Fachkräfte  untersuchen den Absturzort. Bisher konnten Wrackteile eines Luftfahrzeuges gefunden werden“, heißt es.

    Laut der Zivilschutzbehörde sind 84 Rettungskräfte und 24 Technikeinheiten im Einsatz.

    „Gestern wurde der Leichnam eines Mannes aus dem Wasser geborgen und an die Ermittlungsorgane übergeben. Wo sich der Pilot und die übrigen Passagiere des Flugzeugs befinden, wird bestimmt“, so die Behörde.

    Indes wurde mitgeteilt, dass der Hubschrauber aus dem Fluss geborgen worden sei.    

    „Der verunglückte Kleinhubschrauber ist entdeckt und aus dem Wasser geborgen worden“, heißt es in der Mitteilung der regionalen Zivilschutzbehörde.   

    Die Stadt Wologda liegt etwa 400 Kilometer Luftlinie nordnordöstlich der russischen Hauptstadt Moskau.  

    ns/sna/ae   

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    Tags:
    Zivilschutzministerium, Tod, Insassen, Absturz, Hubschrauber Robinson, Russland