21:17 23 November 2020
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    Ein bewaffneter Mann hat am Mittwoch in einer Bank in der georgischen Stadt Sugdidi mehrere Menschen als Geiseln genommen. Nach Medienangaben sind mittlerweile alle Geiseln durch ein Spezialkommando befreit worden.

    „Der Spezialeinsatz in Sugdidi ist abgeschlossen. Die Sicherheitskräfte haben den Geiselnehmer mit erhobenen Händen hinausgeführt, die Geiseln sind befreit“, teilte das georgische Staatsfernsehen mit. Die Polizei hat die Angaben bislang nicht bestätigt. 

    Der Mann soll mit einem Gewehr und einer Handgranate bewaffnet gewesen sein. Nach Angaben eines Betroffenen befanden sich in dem Raum 19 Menschen. Der Täter soll für die Geiseln 500.000 US-Dollar Lösegeld verlangt haben. 

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    Das Innenministerium des Landes bestätigte nun die Informationen, dass die Geiseln gerettet worden seien. Alle 43 Geiseln seien in Freiheit, hieß es. Der bewaffnete Täter sei nun auf der Flucht. 

    Auf Bildern war zu sehen, wie der Mann in Sturmhaube und mit einer Granate in der Hand gemeinsam mit drei Männern das Bankgebäude verließ. Dem Ministerium zufolge floh er mit insgesamt vier Menschen, darunter der örtliche Polizeichef Awtandil Galdawa, der sich gegen Geiseln eingetauscht hatte.

    Medien berichteten, dass die Gruppe in einem Auto weggefahren sei. Nach Darstellung des Innenministeriums kamen die letzten Geiseln dann unter Galdawas Vermittlung frei. Alle seien nun in Sicherheit. Ein Einsatz zur Festnahme des Täters laufe noch.

    mka/dpa/gs

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    Tags:
    Georgien, Geiselnahme