16:54 26 November 2020
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    Die Crew der 63. Expedition hat ihre sechsmonatige Mission auf der Internationalen Raumstation ISS abgeschlossen und ist am Donnerstag an Bord einer Landekapsel des russischen Raumschiffes Sojus MS-16 im vorgegebenen Gebiet in Kasachstan zur Erde zurückgekehrt.

    Die Landung wurde von der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos live übertragen. Auf dem Video ist zu sehen, wie Rettungskräfte die Russen Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie den Amerikaner Christopher Cassidy aus der Kapsel holen. 

    Das unbemannte russische Raumschiff Sojus MS -16 koppelte sich um 02.32 Uhr Moskauer Zeit (01.32 Uhr MESZ) von der ISS ab. Sein Triebwerk schaltete um 05.01 Uhr Moskauer Zeit (04.01 Uhr MESZ) auf die Bremsung ein, wonach der Apparat begann, seine Umlaufbahn zu verlassen.  

    Die Kosmonauten hatten insgesamt 196 Tage auf der ISS verbracht.

    Zuvor teilte der Wehrbezirk Zentrum mit, dass Fachkräfte der Such- und Rettungsgruppe die Kosmonauten nach einem gekürzten Szenario evakuieren würden. Zudem soll der Personalbestand auf dem Landeplatz reduziert werden, um eine mögliche Infizierung der Kosmonauten zu verhindern.   

    Bis April 2021 im All    

    Auf der ISS halten sich die russischen Kosmonauten Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow sowie US-Astronautin Kathleen Rubins auf, die am 14. Oktober mit einem Sojus-Raumschiff zur ISS gebracht wurden. Sie werden für 177 Tage – bis zum 9. April 2021 –  im All bleiben.

    Am Mittwoch übernahm  der russische Kosmonaut Sergej Ryschikow vom Amerikaner Christopher Cassidy das Kommando auf der Internationalen Raumstation.

    Im November soll das SpaceX-Raumschiff „Crew Dragon“ die Amerikaner Michael Hopkins, Victor Glover, Shannon Walker und den Japaner  Soichi Noguchi zur ISS bringen.

    ns/sna/ae

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    Tags:
    Christopher Cassidy, Iwan Wagner, Anatoli Iwanischin, Kasachstan, Sojus, Landung, Kapsel, ISS, USA, Russland