19:14 27 November 2020
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    Der Direktor des Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg, hat die Effizienz des Impfstoffes und von Arzneimitteln gegen das Coronavirus verglichen.

    Wie Ginzburg erklärte, sei es falsch, Medikamente als Alternative für Impfstoffe zu betrachten. Arzneimittel würden nie Impfstoffe ersetzen.

    „Medikamente dienen nur als vorbeugende Mittel und wirken in verschiedenen Stadien des Infektionsprozesses“, äußerte Ginzburg gegenüber der Zeitung „Iswestija“.

    Daher könnten sich Medikamente und Impfstoffe  nur einander ergänzen. Zudem betonte er, dass sich die Situation prinzipiell ändern könne. Dies könne nach der Entwicklung der monoklonalen Antikörper in Form eines Arzneimittels gegen den Covid-19-Erreger passieren.

    „Sputnik V“

    Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.

    15.971 Corona-Neuinfektionen in Russland

    An einem Tag sind in Russland laut offiziellen Angaben 15.971 neue Corona-Fälle (Stand: 22.10.2020, 10:40 Uhr, Ortszeit) registriert worden. Die Gesamtzahl der Erkrankten liegt somit bei 1.463.306. Die meisten wurden in Moskau (381.430) gemeldet. Das bedeutet ein Plus von 4413 Fällen im Vergleich zum Vortag.

    ns/sna/ae

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    Tags:
    Effizienz, Coronavirus, Arzneimittel, Impfstoff, Gamaleja-Institut, Russland, Alexander Ginzburg