12:26 04 Dezember 2020
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    Die Mediengruppe „Rossiya Segodnya“ hat die chilenischen Strafverfolgungsbehörden aufgefordert, die Sicherheit der Sputnik-Korrespondentin Carolina Trejo Vidal zu gewährleisten, die offen von einer rechtsradikalen Gruppe eingeschüchtert wurde. Dies geht aus einer Erklärung des Pressedienstes der Medienholding hervor.

    Demnach wurden Flugblätter in der Nähe des Hauses der Sputnik-Korrespondentin verteilt, die ihre persönlichen Daten und Drohungen gegen die Journalistin enthielten. Die Flugblätter trugen das Emblem der extremistischen Organisation „Frente Nacionalista Patria y Libertad“ (dt.: „Nationalistische Front ‚Vaterland und Freiheit‘“).

    „Wir betrachten eine solche Einschüchterung eines Medienvertreters als eine eklatante Verletzung der Redefreiheit, die in einem demokratischen Land unzulässig ist. Wir haben unsererseits unverzüglich das russische Außenministerium und internationale Journalistenorganisationen über den Vorfall mit Carolina Trejo informiert“, heißt es in der Erklärung.

    Die russische Mediengruppe fordere die chilenische Polizei auf, die Täter zu finden und zu bestrafen.

    Zuvor hatte der chilenische Journalistenverband das Innenministerium und die Staatsanwaltschaft dazu aufgerufen, eine gründliche Untersuchung des Vorfalls durchzuführen und Sanktionen bei ernsthaften Drohungen gegen Journalisten und Sozialkommunikatoren zu verhängen.

    ​Die Nachricht kommt kurz vor dem Verfassungsreferendum im lateinamerikanischen Lande, das am 25. Oktober stattfinden soll. Die Abhaltung des Referendums war eine der wichtigsten Forderungen der Massenproteste im vergangenen Jahr.

    asch/sna/ae

     

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    Einschüchterung, Korrespondentin, Mediengruppe Rossiya Segodnya, Rossiya Segodnya, Russland, Russland, Chile