21:02 23 November 2020
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    Vier Wochen nach dem Absturz eines militärischen Transportflugzeuges vom Typ An-26 in der Ukraine hat eine Regierungskommission in Kiew ihre Ermittlungen abgeschlossen. Laut Kommissionschef und Vize-Premier Oleg Uruski wurde das Unglück mit 26 Toten zugleich von einem technischen Defekt und einem Pilotenfehler verursacht.

    Die Kommission habe mittelbare wie unmittelbare Ursachen der Katastrophe herausgefunden, teilte Uruski laut der Agentur RBC-Ukraina mit.

    So sei an Bord der An-26 ein Temperaturregler des Typs PRT-24 ausgefallen, was allein jedoch nicht zum Absturz hätte führen müssen. Auch menschliches Versagen habe „nicht zuletzt“ eine Rolle gespielt.

    Außerdem habe die Kommission „systematische Unregelmäßigkeiten bei der Organisation der Flüge“ entdeckt. Sowohl die Besatzung als auch die Verantwortlichen auf dem Boden hätten sich „zahlreiche Verstöße“ zu Schulden kommen lassen, sagte Uruski. Näher wollte er sich dazu nicht äußern.

    Nach seinen Worten soll der Ermittlungsbericht am Mittwoch in einer Sitzung des Kabinetts publik gemacht werden.

    Die An-26 war am 25. September auf einem Übungsflug nahe Tschugujew im Gebiet Charkow abgestürzt. Neben der siebenköpfigen Besatzung waren Studenten der Charkower Iwan Koschedub-Universität der Luftwaffe an Bord. Bei der Kataststrophe kamen nach amtlichen Angaben 26 Menschen ums Leben.

    leo/ae

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    Tags:
    Regierung, Ermittlung, Ermittler, Ursache, Transportflugzeug, Militär, Absturz, An-26, Ukraine