06:35 03 Dezember 2020
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    Die Wasserverschmutzung auf der Kamtschatka im russischen Fernen Osten ist laut dem Vizepräsidenten der Russischen Akademie der Wissenschaften, Andrej Adrianow, auf einen natürlichen Faktor zurückzuführen.

    „Das Massensterben von auf dem Meeresgrund lebenden Boden-Hydrobionten (Wasserlebewesen – Anm. d. Red.) wurde durch die Einwirkung von Toxinen einer Reihe von Arten aus der Gattung der Karenia, Vertreter der Dinoflagellaten, verursacht“, teilte er bei einem Runden Tisch mit, der den Ergebnissen der Untersuchung der Naturkatastrophe gewidmet war.

    Dinoflagellaten sind Algen, die hauptsächlich in den Meeren vorkommen. Deren Gattung Karenia ist bekannt für toxische Blüten, die erhebliche Umweltschäden, einschließlich des Absterbens der Fauna, verursachen können. Bei Menschen können diese Algen Ateminsuffizienz und neurotoxische Vergiftungen auslösen.

    Die Wasserverschmutzung an der Küste der Halbinsel Kamtschatka wurde Ende September weitbekannt, nachdem dortige Surfer über eine Veränderung der Wasserfarbe am Chalaktyrski-Strand berichtet hatten. Sie klagten über geschwollene Augen und Hautentzündungen.

    Später wurden auf Stränden an der östlichen Küste der Halbinsel viele tote Meerestiere entdeckt. Zu den Vorfällen wird ermittelt, Strafverfahren wurden eingeleitet.

    Kürzlich wurde auch an der Westküste der Kamtschatka von einem Massensterben der Fauna berichtet.

    asch/sna/ae

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    Tags:
    Toxine, Algen, Grund, Wasserverschmutzung, Verschmutzung, Kamtschatka, Russland, Russland