04:17 25 November 2020
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    Ein Pkw ausländischer Herkunft ist in der zentralrussischen Region Iwanowo gegen eine Straßenlaterne gefahren. Bei dem Unfall kamen vier Menschen ums Leben. Dies teilte der Sprecher der regionalen Innenbehörde, Wladislav Radostin, mit.

    Das Unglück ereignete sich gegen fünf Uhr morgens auf der Straße in Richtung Kochma.

    „Das Auto hat sich buchstäblich um die Straßenlaterne gewickelt. Die vier Toten saßen alle in dem Wagen“, sagte Radostin.

    Der Schlag sei so stark gewesen, dass die Passagierin aus dem Auto geflogen und ihre Leichen im Wald am Straßenrand gefunden wurden. Die Identität des Fahrers sei festgestellt worden: Er wohnte in Kochma.

    Später stellte die Polizei fest, dass dem Fahrer in diesem Sommer der Führerschein entzogen worden war.

    „Der 20-Jährige, der den verunglückten BMW fuhr, hat vor einem Jahr einen Führerschein erhalten. Im vergangenen Sommer wurde ihm das Recht entzogen, ein Fahrzeug zu lenken, weil er sich geweigert hatte, sich einer Untersuchung auf Alkohol im Körper zu unterziehen“, sagte ein Polizeisprecher.

    Das Auto, mit dem der junge Mann verunglückt war, soll seinen Eltern gehört haben. Die Opfer seien drei etwa gleichaltrige Männer und ein achtzehnjähriges Mädchen. Ein weiteres Mädchen sei ins Krankenhaus gebracht worden, so der Sprecher.

    Die Polizei arbeitet derzeit vor Ort.

    Iwanowo hat mehr als 400.000 Einwohner und liegt 248 Kilometer von Moskau entfernt.

    aa/sna/sb

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    Tags:
    Auto, Tote, Unfall, Unglück, Iwanowo