06:41 03 Dezember 2020
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    An Bord des russischen Öltankers „General Asi Aslanow“, auf dem es im Asowschen Meer am Samstag zu einer Explosion gekommen war, gibt es keinen Hinweis auf ein Leck. Dies hat die Föderale Agentur für See- und Flusstransport Rosmorretschflot am Sonntag gegenüber der Agentur RIA Novosti mitgeteilt.

    „Wir sehen keine Spuren von Ölprodukten oder einem Kraftstoffleck im Seegebiet“, sagte eine Quelle der Agentur.

    Zudem hätten die Taucher nach einer Inspektion bestätigt, dass der Unterwasserteil des Rumpfes nicht beschädigt worden sei, hieß es weiter. 

    Ein Teil der Rumpf- und Deckbeschichtung würde acht Meter unter dem Kiel hängen, so dass das Schiff nur schwer abgeschleppt werden konnte.

    Es seien die Verhandlungen mit dem Schiffseigner im Gange, es werde ein Vertrag für Bergungsarbeiten unterzeichnet, so die Behörde.

    Berichten zufolge werden die drei Crewmitglieder, die nach der Explosion über Bord gingen, auf See und aus der Luft unter Einsatz eines speziellen Schiffes mit einer Wärmebildkamera gesucht. Zudem sei das Suchgebiet erweitert worden.

    In der Nacht hätten die  Rettungskräfte über 400 Quadratkilometer untersucht. Im Morgengrauen hätten auch zwei Hubschrauber aus Simferopol und Gelendshik eine Suchoperation gestartet. Es gebe Chancen, die Seeleute lebend zu finden: Das Meer sei still, die Wassertemperatur betrage plus 15 Grad, hieß es. Andererseits seien seit der Tragödie mehr als 12 Stunden vergangen.

    Vorfall im Asowschen Meer

    Nach der Explosion auf dem Öltanker im Asowschen Meer an der Mündung der Straße von Kertsch wurden zehn von den insgesamt 13 Crewmitgliedern von einem vorbeifahrenden Schiff „Sirius“ geborgen. Drei gingen über Bord und werden derzeit gesucht. Der Zustand der Geretteten sei zufriedenstellend, hieß es.

    Zuvor teilte die Rosmorretschflot mit, dass auf dem Öltanker Öldämpfe explodiert seien und das Schiff daraufhin in Schräglage geraten sei. Die Explosion habe das Deck beschädigt, was die Schräglage verursacht haben könne.

    Die „General Asi Aslanow“ sei vom Hafen Kaukasus aus in Richtung Rostow am Don unterwegs gewesen. Angaben zufolge war der Tanker nicht beladen. Nach dem Unfall hätten sich drei Rettungsschiffe zu ihm begeben. Inzwischen sei er zum Ankerplatz im Hafengebiet „Kaukasus“ (Kawkas) geschleppt worden.

    pd/mt/sna

     

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    Tags:
    Rettungskräfte, Crewmitglieder, Mitglieder, Crew, Inspektion, Taucher, Hinweise, Leck, Vorfall, Schiff, Öltanker, Asowsches Meer