12:20 02 Dezember 2020
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    Hunderte Menschen sind am Montagabend in Turin, Mailand und anderen italienischen Städten auf die Straße gegangen, um gegen die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu protestieren. Es kam zu Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

    Die Polizei habe unter anderem Tränengas gegen Demonstranten eingesetzt, die mit Steinen und Flaschen geworfen hätten. Zuvor war es bereits am Freitagabend in Neapel und am Samstagabend in Rom zu Gewalt bei Anti-Corona-Demonstrationen gekommen. 

    ​Grund für die Proteste sind unter anderem neue Maßnahmen der Regierung. In ganz Italien müssen seit Montag alle Restaurants und Bars um 18.00 Uhr für Gäste schließen. Auch Kinos, Theater, Fitnessstudios, Bäder, Skiresorts und Konzerthallen dürfen nicht mehr öffnen. Ein Großteil der italienischen Gymnasialschüler wird vorerst online unterrichtet.

    ​Italien hat seit Beginn der Pandemie mehr als 540.000 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Mehr als 37.000 Menschen starben bisher in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung.

    om/sb/dpa

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    Tags:
    Turin, Mailand, Italien, Beschränkungen, Demos, Proteste, Maßnahmen, Regierung, Coronavirus