18:36 27 November 2020
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    Seit ein paar Tagen streift ein junger Luchs auf der Suche nach Nahrung durch die niedersächsische Stadt Goslar.

    Wie der Luchs-Beauftragte des Nationalparks Harz, Ole Anders, am Dienstag mitteilte, habe er schon mehrere Berichte und Fotos bekommen, die belegten, dass es sich um ein Jungtier handele. Seine Hoffnung sei nun, dass die offensichtlich verwaiste Raubkatze im Südstadtbereich schnell gefunden wird.

    ​Häufig komme es nicht vor, dass sich Luchse in eine Stadt verirren, sagte Anders zuvor der „Goslarschen Zeitung“. In kleineren Dörfern sei schon mal ein Jungtier gesichtet worden, das seine Mutter verloren hatte.

    „Aber ein Luchs in einem Gebiet wie der Goslarer Innenstadt - nein, das ist mir noch nie vorgekommen“, sagte Anders.

    Laut dem Luchs-Beauftragten sollten die Passanten auf keinen Fall versuchen, die Raubkatze zu streicheln, auch wenn der Jungluchs für Menschen nicht allzu gefährlich werden könne.

    „Luchs-App“

    Erst kürzlich hatte Anders darauf hingewiesen, dass gesichtete Luchse oder Spuren der Tiere über eine App gemeldet werden können. Die „Luchs-App“ sei direkt mit einer Datenbank verbunden, in der die Entwicklung der Tiere im Harz dokumentiert werde, sagte Anders.

    „Die Meldungen von Luchsbeobachtungen sind für unsere Arbeit enorm wichtig“, sagte er.

    Nutzer können über die App Fotos von den Tieren machen und auch die genauen GPS-Koordinaten hochladen.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Raubkatzen, Hunger, Goslar, Luchs