20:07 23 November 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 315
    Abonnieren

    Der Bund hat bislang über 31 Millionen Euro als Ausgleich für gescheiterte Reisen mit dem insolventen Reiseunternehmen Thomas Cook gezahlt.

    Dem Justizministerium zufolge hat man den Pauschalreisenden in fast 21.100 Fällen das Geld bereits zugesprochen. Demnach haben sich schon 89.000 Reisende gemeldet, allerdings haben bei weitem nicht alle die nötigen Papiere eingereicht.

    Das Ministerium gab bekannt, dass die Anträge noch bis zum 15. November gestellt werden könnten.

    Die Reisefirma Thomas Cook, die in die Pleite ihrer britischen Mutter mit hineingezogen wurde, hatte am 25. September vorigen Jahres den Insolvenzantrag gestellt. Das Reiseunternehmen war gezwungen, alle gebuchten Reisen schrittweise zu canceln – dies, auch wenn sie zu jenem Zeitpunkt schon voll oder nur teilweise bezahlt worden waren.

    Im Dezember vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung entschieden, den Pauschalreisenden jenen Teil ihrer Kosten zurückzuerstatten, den weder die Zürich-Versicherung noch Dritte ausgleichen.

    Allerdings soll die Voraussetzung dafür sein, dass die Kunden ihre Ansprüche zuerst beim Verwalter für Insolvenzfälle und zugleich bei der Versicherung gemeldet haben.

    ek/mt/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Russland droht bei Weitergabe von Kontrollflug-Informationen an USA mit „harter Antwort“
    Nasa unterbricht Live-Stream: Was taucht hier vor ISS auf? – Video
    Waffenschmuggel vermutet: Ankara stoppt Bundeswehreinsatz auf türkischem Frachter
    „Ohne Hintergedanken“: Putin äußert sich zu ausgebliebenen Glückwünschen an Biden
    Tags:
    Reisende, Antrag, Insolvenz, Reiseveranstalter Thomas Cook, Bund