19:05 27 November 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    3336
    Abonnieren

    Beim Ausräumen einer Wohnung in Gelsenkirchen haben Angehörige des verstorbenen Inhabers am Freitag Glasbehälter mit einer hochexplosiven Chemikalie entdeckt, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag meldet.

    Nach Angaben der Feuerwehr Gelsenkirchen handelt es sich um Pikrinsäure. Dies hätten Sprengstoffexperten der Bundespolizei festgestellt. Aus Sicherheitsgründen wurden zunächst drei Mehrfamilienhäuser geräumt.

    Haupttor von Graf Zeppelin Kasernen in Calw, wo die Bundeswehr-Eliteeinheit KSK stationiert ist (Archivbild)
    © AP Photo / AXEL SEIDEMANN (ARCHIVFOTO)

    Kontrollierte Sprengung geplant

    Die Substanz befinde sich in zwei Glasbehältern, sagte Feuerwehrsprecher Carsten Jost. Sie sollten noch am Freitag aus dem Haus gebracht werden und mit Hilfe eines Spezialfahrzeugs auf ein Feld in der Nähe gebracht werden. Dort sollen die Behälter kontrolliert gesprengt werden.

    Herkunft hochbrisanter Stoffe noch nicht bekannt

    Warum sich die Substanz in der Wohnung befand, sei noch nicht bekannt. In der Wohnung seien noch weitere Gefäße mit noch unbekannten Substanzen entdeckt worden. Spezialisten der Feuerwehr Dortmund sollen die Stoffe nun untersuchen.

    Bei Pikrinsäure reicht nach Angaben des Sprechers bereits „die kleinste Erschütterung“, um eine Explosion auszulösen.

    am/

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Streit um Bundeswehreinsatz gegen türkisches Schiff: EU-Geheimdokument bringt neue Details ans Licht
    Corona-Pandemie in Deutschland: Passau verhängt Ausgangssperre
    Rohrlegeschiff „Akademik Cherskiy“ verlässt Mukran – nun auf dem Weg nach Kaliningrad
    Norwegen begeistert von Russlands ökologischem „Weihnachtsgeschenk“
    Tags:
    Fund, Chemikalien, Wohnung, Dortmund, Deutschland