21:09 23 November 2020
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    Die Afrikanische Schweinepest ist nach Brandenburg nun auch in Sachsen nachgewiesen worden. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche ist nach Angaben des sächsischen Sozialministeriums bei einem im Landkreis Görlitz geschossenen Wildschwein bestätigt worden.

    Das Wildschwein wurde am 27. Oktober auf dem Gebiet der Gemeinde Krauschwitz geschossen und zwei Tage später in der Landesuntersuchungsanstalt untersucht. Am Samstag bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut die Infizierung.

    Es wird ein Krisenstab des Sozialministeriums und das Landestierseuchenbekämpfungszentrum eingerichtet. In Absprache mit dem Landkreis und der Bundeswehr wird die Einrichtung von Restriktionszonen vorbereitet.

    „Ich appelliere an die Schweinehalter, in ihren Bestrebungen, die Hausschweine zu schützen, nicht nachzulassen und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent weiter zu verfolgen", sagte Sachsens Sozialministerin,  Petra Köpping (SPD).

    In Deutschland ist die Krankheit erstmals im September bei einem Wildschwein in Brandenburg aufgetreten.  Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Fälle auf 114 gestiegen.  Die Afrikanische Schweinepest ist hoch ansteckend für Haus- und Wildschweine, stellt jedoch für andere Tiere und Menschen keine Gesundheitsgefährdung dar.

    ekn/dpa/gs

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    Tags:
    Sachsen, Afrikanische Schweinepest