19:18 27 November 2020
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    Brillenträger sind laut dem Professor Sergej Netesow von der Staatlichen Universität Nowosibirsk fünfmal seltener dem Risiko ausgesetzt, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Der Professor bezog sich dabei auf eine Studie chinesischer Wissenschaftler.

    Diese Tendenz sei vor allem in China zu erkennen, weil dort Kontaktlinsen unbeliebt seien und viele Menschen eine Brille tragen würden, so der Professor. Von allen untersuchten COVID-Patienten waren der Studie zufolge lediglich zehn Prozent Brillenträger. 

    Die Eintrittspforten für die Coronavirus-Infektion seien vor allem die Schleimhäute von Nase und Augen, so Netesow. Daher sei es wichtig, neben der Brille auch eine medizinische Maske zu tragen.

    Maske und beschlagene Brille: So lösen Sie das Problem

    Zuvor hatte der Medizin-Blogger Filipp Kuzmenko Ratschläge dazu gegeben, wie man eine Maske richtig tragen kann, um das Beschlagen von Brillen zu vermeiden.

    „Sie können zum Beispiel ein spezielles Antibeschlagspray ausprobieren, damit die Brille an der Innenseite nicht beschlägt. Beim Tragen einer Mundschutzmaske drücken Sie den Nasenbügel fest an Ihre Nase, damit die Luft beim Ausatmen nicht aufsteigt, sondern durch das Ventil austritt, welches sich in der Regel an der Seite der Maske befindet. So gelangt die ausgeatmete Luft nicht an die Brillengläser. Ich würde Brillenträgern raten, eine Mundschutzmaske mit einem Ventil zu tragen, dann wird es für sie einfacher“, sagte Kuzmenko.

    ekn/sna/gs

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    Tags:
    Ansteckung, Covid-19, Coronavirus