14:46 25 November 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    7368
    Abonnieren

    Der russische Geschäftsmann Wladimir Marugow ist Montagnacht mit einer Armbrust erschossen worden. Dies teilte die Erste Assistentin des Leiters der regionalen Hauptverwaltung des Ermittlungskomitees, Olga Wradi, mit.

    Der Mord sei in einem Dampfbad in der Oblast Moskau verübt worden, so die Quelle.

    „Nach vorläufigen Angaben betraten in Istra am 2. November in der Nacht mehrere maskierte Männer ein Badehaus, fesselten den Besitzer und seine Frau und forderten daraufhin die Übergabe des im Haus vorhandenen Geldes. An einem gewissen Punkt gelang es der Frau, sich zu befreien und zu flüchten“, sagte Wradi, ohne Namen zu nennen.

    Die Frau des Geschäftsmannes hätte dann die Polizei gerufen, aber die Beamten, die am Tatort erschienen, hätten den Geschäftsmann bereits „ohne Lebenszeichen“ aufgefunden.

    Die Angreifer sollen in einem Auto geflohen haben. Das Auto sei später in einem Dorf in der Umgebung von Istra entdeckt worden. Die Ermittler beschlagnahmten laut dem Bericht am Tatort die mutmaßliche Mordwaffe – eine Armbrust. Es seien noch keine Verdächtigen festgenommen worden.

    Die Ermittler der Oblast Moskau haben nach dem Mord ein Strafverfahren eröffnet.

    In den Medien wurde Marugow als „Fleischkönig“ bezeichnet, denn der Geschäftsmann sei als Besitzer mehrerer Wurstfabriken bekannt gewesen.

    aa/sna/sb

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Medizinprofessor kritisiert Corona-Politik: „Die Zahlen des RKI sind das Papier nicht wert“
    „Ihr verdammten Kinder- und alte Menschen-Mörder“: Auto fährt in Tor des Bundeskanzleramts
    Auch Verteidigungsamt betroffen: Trumps Regierung bereitet umfassende Sanktionen gegen Russland vor
    Tags:
    Lebenszeichen, Angreifer, Strafverfahren, Armbrust, Mord, Russland