13:07 04 Dezember 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    33923
    Abonnieren

    Die Stadtverwaltung einer Stadt in Ostfrankreich hat ein Haus gekauft, in dem ein Goldschatz im Wert von mehr als 500.000 Euro aufbewahrt wurde. Dies berichtet der TV-Sender France 3 am Montag.

    Mehr als ein Jahrhundert lang gehörte das zweistöckige Haus im Zentrum der Gemeinde Morez (Jura-Department) einer Familie von Geschäftsleuten. Vor etwa einem Monat starb sein Besitzer und hinterließ einen einzigen indirekten Erben, der sich nicht mit Immobilien belasten wollte und den Gemeindebehörden deshalb angeboten hatte, ihm das Objekt abzukaufen.

    Archäologische Ausgrabungen
    © Sputnik / Alexander Wilf
    Der Kaufpreis des Hauses betrug 130.000 Euro. Bei der Inspektion des Gebäudes fanden Mitarbeiter des Bürgermeisteramtes fünf Goldbarren und mehr als 1100 Goldmünzen mit einem Nennwert von 20 Franken in einem Schrank im zweiten Stock. Der Gesamtwert des Schatzes übersteigt 500.000 Euro. Darüber hinaus wurden im Haus optische Instrumente aus dem späten 19. Jahrhundert, Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg und andere Gegenstände von historischem Interesse gefunden.

    Laut der Lokalzeitung „Voix du Jura“ bestätigten die Anwälte, dass die Schätze nun den Stadtbehörden gehören würden, die somit ein sehr gutes Geschäft gemacht hätten.

    ek/mt/sna

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Grenzdurchbruch aus Ukraine: Bewaffnete Gruppe will nach Russland eindringen
    Österreichs Kanzler Kurz: Migranten „importierten“ Corona-Fälle durch Heimatbesuche
    Journalisten von Sputnik und Baltnews in Lettland festgenommen – Moskau kritisiert scharf
    Nato 2030 – Neue Strategie gegen ein “anhaltend aggressives Russland“
    Tags:
    Bürgermeister, Stadtverwaltung, gekauft, Goldschatz, Department, Frankreich