12:22 03 Dezember 2020
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    Nach dem Tod eines 13-jährigen Jungen durch einen Messerstich am Samstagabend im Berliner Monbijoupark hat sich der Tatverdächtige am Montag bei der Mordkommission gestellt.

    Der 41 Jahre alte Mann türkischer Staatsangehörigkeit werde derzeit vernommen. Dies teilte die Staatsanwaltschaft via Twitter mit.

    Zur Ursache der Auseinandersetzung gebe es bislang keine Erkenntnisse, insbesondere gebe es keine Hinweise auf ein etwaiges rassistisches Tatmotiv, so die Staatsanwaltschaft weiter.

    ​Die Polizei hatte zuvor am Montag nach dem mutmaßlichen Mörder gesucht. In einem per Twitter verbreiteten Appell hatte es geheißen, die Polizei suche nach einem rund 45 Jahre alten Mann mit „Oberkopfglatze“ und „graumeliertem Vollbart“.

    Der Junge war in der Nacht zum Sonntag bei einem Streit erstochen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der mutmaßliche Täter das Kind mit einem Messer angegriffen und zudem einen 22-Jährigen schwer verletzt. Dieser wird jetzt in einem Krankenhaus behandelt. 

    Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft hatte am Sonntag mitgeteilt, dass der Junge obduziert werde, damit Einzelheiten des Tatablaufs geklärt werden können.

    Nach Erkenntnissen der Polizei waren die beiden Opfer am späten Samstagabend in einer siebenköpfigen Gruppe unterwegs. Diese bestand - bis auf den 22-Jährigen - nur aus Kindern und Jugendlichen. Gegen 22.40 Uhr soll die Gruppe in Höhe eines Durchgangs zwischen dem James-Simon-Park und dem Monbijoupark mit einem unbekannten Mann zusammengestoßen und in Streit geraten sein.

    ​​Im Handgemenge soll der Unbekannte dann ein Messer gezogen und damit den 13-Jährigen sowie den 22-Jährigen angegriffen haben. Anschließend flüchtete er. Der Junge starb trotz Reanimationsversuchen noch im Park, der 22-Jährige kam in eine Klinik.

    Die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt hatte die Ermittlungen eingeleitet und fragte, wer die Auseinandersetzung noch beobachtet habe und Angaben zum Tatverdächtigen machen könne.

    ls/mt/dpa

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