16:08 25 November 2020
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    Die Einwohner von sieben Kommunen in Nordjütland werden nach Angaben der örtlichen Behörden ab Samstagmorgen aufgrund der Ausbreitung einer mutierten Form des Coronavirus in der Region massenhaft getestet. Alle positiven Tests werden laut dem Sprecher der Einsatzzentrale von Nordjütland, Jan Nybo, auch auf Mutationen geprüft. 

    „Morgen fangen wir an, die Tests durchzuführen“, sagte Nybo in einer Pressekonferenz am Freitag. Dabei sollen nach seinen Aussagen etwa 250.000 Einwohner aus sieben nördlichen Kommunen getestet werden. „Alle positiven Tests werden auf Mutationen untersucht“, betonte er.

    Am Donnerstag gab die dänische Premierministerin Mette Frederiksen den Beschluss der lokalen Behörden bekannt, in sieben Kommunen in Nordjütland einen „Lockdown“ wegen der Ausbreitung des Virus zu verhängen: öffentliche Verkehrsmittel sollen eingestellt werden, Bars, Cafés, Restaurants, Museen und Bibliotheken sollen schließen.

    Anfang dieser Woche kündigten die dänischen Behörden an, es sei bei Nerzen eine mutierte Form des Coronavirus festgestellt worden, die auf Menschen übertragen werden könne. Bei der neuen  Mutation werde die Fähigkeit zur Bildung von Antikörpern gegen die Krankheit vermindert. Dies könne die Wirkung eines zukünftigen Impfstoffs negativ beeinflussen. Es wurde daher beschlossen, alle Nerze im Land zu töten. Insgesamt sind das nach Angaben der örtlichen Behörden 15 bis 17 Millionen Tiere.

    ekn/sna/gs

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    Coronavirus, Dänemark