06:15 03 Dezember 2020
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    Der Russische Direktinvestitionsfonds (RDIF) und das Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie haben den Start einer internationalen Kampagne in den sozialen Netzwerken verkündet, in deren Zuge Nutzer neuste und geprüfte Informationen über den russischen „Sputnik V“-Impfstoff bekommen können.

    „Die Kampagne nutzt das Hashtag #SputnikV. Die Kanäle des Impfstoffs #SputnikV in den sozialen Netzwerken werden die Nutzer über den Verlauf der klinischen Tests, die Produktion und Impfung der Bevölkerung in unterschiedlichen Ländern informieren“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

    Die Forscher des Gamaleja-Forschungsinstituts werden demnach über die Entwicklung des Impfstoffs und die dabei genutzten Technologien berichten.

    „Die mit #SputnikV geimpften Menschen werden über ihre persönliche Erfahrung erzählen.“

    Die Kanäle #SputnikV in den sozialen Netzwerken werden im Weiteren zur Hauptplattform für die Verkündung von Nachrichten über den Impfstoff, die Veröffentlichung von Angaben über die Zahl der geimpften Menschen und die Produktion. Diese Kanäle werden unter anderem große Veranstaltungen und Interviews übertragen, die mit dem Thema des Impfstoffs verbunden sind. Die Informationen über den Impfstoff werden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube zugänglich sein.

    „Der Fokus unserer Kampagne in den sozialen Netzwerken wird die Gewährleistung der jüngsten Informationen über den Impfstoff für das internationale Auditorium sein. Darüber hinaus soll unsere Kampagne den Menschen Hoffnung auf eine baldige Befreiung von der Covid-19-Pandemie und die Möglichkeit geben, zu einem normalen Leben ohne Quarantäne zurückzukehren“, so Kirill Dmitrijew, der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF).

    „Sie dürfen sich in diesem Leben wieder mit Freunden treffen, in Museen, Theater und Restaurants gehen sowie auch frei reisen. Die Unternehmen, vor allem das Small Business, dürfen ohne Einschränkungen arbeiten, wobei sie den Wohlstand ihrer Mitarbeiter und deren Familien sichern. Wir laden Menschen aus unterschiedlichen Ländern ein, sich unserer Kampagne anzuschließen und den Impfstoff ,Sputnik Vʻ zu unterstützen“, fuhr er fort.

    „Sputnik V“

    Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand angewendet werden.

    Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Zwei Tage danach wurden die ersten Probanden geimpft. Insgesamt 40.000 Freiwillige nahmen an der Erprobung teil. 10.000 von ihnen sollen ein Placebo bekommen haben.

    Der russische Impfstoff ist einer von zehn entwickelten Impfstoffen der Welt auf der WHO-Liste, die dem Ende der dritten Phase der klinischen Tests und Start der Massenproduktion besonders nahe sind. Russland hat ein Gesuch um eine beschleunigte Registrierung an die WHO gerichtet.

    Derzeit erfolgen die klinischen Tests von „Sputnik V“ neben in Russland auch in Weißrussland, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien und Brasilien.

    ak/sna/ae

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    Tags:
    Coronavirus, Impfstoff, Gamaleja-Institut, Russischer Direktinvestitionsfonds (RDIF), Russland