06:12 03 Dezember 2020
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    Sambia erwartet mit Ungeduld die Einführung des russischen Corona-Impfstoffes „Sputnik V“ auf dem Markt und führt Verhandlungen über den Kauf des Präparats. Das teilte der Botschafter des afrikanischen Landes in Russland, Shadrek Luwita, am Montag gegenüber der Agentur RIA Novosti mit.

    „Die russische Regierung hat sich bereits mit den Behörden Sambias in Bezug auf die Abwickelung des Impfstoffs ausgetauscht. Wir beobachten den Prozess der Einführung des Impfstoffes ‚Sputnik V‘ auf dem Markt sehr aufmerksam, um Zugang zu ihm zu bekommen“, sagte der Botschafter.

    Die Gesundheitsminister Russlands und Sambias unterhielten Kontakte zu diesem Thema. Zudem beschwerte sich der Diplomat darüber, dass es während der Corona-Pandemie schwierig sei, offizielle Auslandsbesuche zu planen. Die Verfügbarkeit des Impfstoffes wird ihm zufolge dabei helfen, diese Schwierigkeiten zu überwinden. 

    „Sputnik V“

    Im August hat das russische Gesundheitsministerium den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war.

    Das Präparat unter dem Namen „Sputnik V” ist eine Lösung für die intramuskuläre Infusion. Der Impfstoff soll in zwei Etappen mit einem Intervall von drei Wochen verabreicht werden. Diese Methode wird es laut dem russischen Gesundheitsministerium ermöglichen, eine Immunität zu bilden, die bis zu zwei Jahre anhalten soll.

    Der russische Impfstoff ist einer von zehn entwickelten Impfstoffen der Welt auf der WHO-Liste, die dem Ende der dritten Phase der klinischen Tests und Start der Massenproduktion besonders nahe sind. Russland hat ein Gesuch um eine beschleunigte Registrierung an die WHO gerichtet.

    Derzeit erfolgen die klinischen Tests von „Sputnik V“ neben in Russland auch in Weißrussland, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien und Brasilien.

    ns/sna/ae

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    Tags:
    Einführung, Markt, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Brasilien, Indien, Russland, Weißrussland, Sambia, Corona-Impfstoff