19:23 27 November 2020
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    Innerhalb von weniger als einem Monat ist in Mexiko erneut ein Journalist getötet worden. Dies berichten lokale Medien.

    Der Reporter Israel Vázquez soll am Montag in der Stadt Salamanca bei der Recherche für einen Bericht erschossen worden sein, berichtet das lokale Nachrichtenportal „El Salmantino“, für das er arbeitete.

    Laut der Zeitung „El Sol de México“ hatte der 31-jährige Journalist vor der Polizei den Ort erreicht, wo eine zerstückelte Leiche gefunden worden war. Die dafür Verantwortlichen demnach noch vor Ort.

    Ende Oktober war berichtet worden, dass im Norden von Mexiko Angreifer einen Fernsehjournalisten getötet hätten. Die Täter eröffneten Medienberichten zufolge in Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA das Feuer auf das Auto von Arturo Alba Medina, als der Sprecher der Abendnachrichten von Canal 6 den Sender verließ. Der Journalist wurde demnach von elf Kugeln getroffen.

    Zahlreiche Morde in Mexiko

    Mexiko, wo im Schnitt knapp 100 Morde pro Tag begangen werden, ist eines der gefährlichsten Länder der Welt für Medienschaffende.

    Seit dem Jahr 2000 wurden im Land nach Angaben der Nationalen Menschenrechtskommission mehr als 160 Journalisten getötet. Nach Zahlen der Organisation Reporter ohne Grenzen wurden im vergangenen Jahr zehn Journalisten und Medienschaffende in Mexiko im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet – zusammen mit Syrien die meisten weltweit.

    ak/dpa/sb

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    Tags:
    Reporter, Mord, Kriminalität, Journalist, Mexiko