13:10 04 Dezember 2020
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    In der Unruheprovinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks haben mutmaßlich militante Islamisten mehr als 50 Menschen enthauptet. Dies bestätigte die Polizei.

    Sie teilte am Montag mit, dass sich die Taten in den vergangenen drei Tagen ereignet haben sollen. Die Aufständischen hätten mehrere Dörfer attackiert, Zivilisten getötet, Frauen und Kinder entführt und Häuser niedergebrannt.

    Polizei spricht von makabren Aktionen

    Ein ranghoher Polizeibeamte sagte bei einer Pressekonferenz:

    „Sie haben die Häuser in Brand gesteckt und haben dann Menschen verfolgt, die in die Wälder geflüchtet sind, und haben ihre makabren Aktionen begonnen.“

    Zeugen berichteten gegenüber den lokalen Medien, dass Militante in einem Dorf Bewohner auf einen Fußballplatz getrieben und dort hingerichtet hätten.

    In Cabo Delgado führen islamistische Rebellen seit etwa drei Jahren brutale Attacken durch. Die Rebellion hat laut Experten ihre Wurzeln in den Missständen und Klagen der Bewohner der armen Region, sie wird aber zunehmend zu einer islamistischen Gruppierung mit Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat* (IS; auch Daesh).

    Im Kampf gegen die Rebellion kommt es Menschenrechtlern zufolge auch immer wieder zu schweren Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte. Dies und die Vernachlässigung der Provinz durch die nationale Regierung befeuern Experten zufolge die Rebellion.

     *Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

    ak/dpa/sb

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    Tags:
    Rebellen, Polizei, Islamisten, Enthauptung, Mosambik