21:20 23 November 2020
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    Bei den Nato-Manövern „Iron Wolf 2020 II“ in Litauen sind Coronavirus-Infizierte ermittelt worden, wird in der Online-Zeitung „15min“ mitgeteilt.

    „Die Militärs räumten ein, dass unter den Teilnehmern der Manöver Einzelfälle der Erkrankung entdeckt worden seien, weigerten sich jedoch, konkrete Fallzahlen zu nennen“, heißt es in dem Bericht.

    Der Zeitung zufolge hat der Leiter des PR-Amtes im Verteidigungsstab der Streitkräfte Litauens, Hauptmann Andrius Dilda, erklärt: „Die Übungen sind sicherlich kein Brutherd für das Coronavirus.“

    „Während der Übungen treten bei Soldaten verschiedene Symptome einer Erkältung auf, die Verdachtsfälle werden automatisch auf Covid-19 geprüft. In einigen Fällen wurde diese Erkrankung bei Soldaten festgestellt, die an den Manövern beteiligt sind. Aber die Armee ist bereit, solche Fälle zu bekämpfen“, zitiert die Zeitung Dilda. 

    Der Hauptmann merkte an, dass konkrete Fallzahlen zum Coronavirus nicht publikgemacht würden. Sie seien in die staatlichen Gesamtstatistiken einbezogen.

    Laut Dilda gibt es keine größeren Krankheitsherde, wodurch sich Dutzende oder Hunderte Menschen bei den Truppen infizieren könnten – nicht nur bei den Übungen, sondern auch in der ganzen Armee. Viele Ansteckungsfälle hingen mit Familienangehörigen, Verwandten oder jemandem in der Stadt zusammen, fügte der Hauptmann hinzu.

    ls/sb

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