15:46 25 November 2020
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    Der Essener Energiekonzern RWE versteht seinen Anspruch auf Entschädigungen für die vorzeitige Abschaltung von Atomkraftwerken durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gestärkt.

    „Nach erster Einschätzung wird sich unsere Rechtsposition definitiv nicht verschlechtern“, sagte RWE-Finanzvorstand Markus Krebber am Donnerstag.

    Allerdings müsse die Entscheidung noch geprüft werden.

    Nach einer Klage des Energiekonzerns Vattenfall hatten die Karlsruher Richter entschieden, dass der Finanzausgleich für konkrete Betreiber der Kraftwerke revidiert und noch einmal komplett neu geregelt werden muss – dies wegen des beschleunigten Atomausstiegs nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima.

    Nach Krebbers Worten sei RWE an diesem Verfahren nicht beteiligt gewesen.

    Krebber zufolge will RWE als Entschädigung für nicht mehr anwendbare Reststrommengen seiner Atomkraftwerke einen „mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag“ bekommen.

    „Daran hat sich auch heute nichts geändert“, so der Finanzvorstand.

    Bis dato sei kein Geld gekommen. Dies sei aber erst vorgesehen, nachdem der Atomausstieg stattgefunden hat.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    RWE, Ausgleich, Atomkraftwerke