12:56 04 Dezember 2020
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    Der in Mainz ansässige Impfstoffentwickler BioNTech hat Meldungen dementiert, wonach seine Server im vergangenen September von Hackern attackiert worden seien.

    "Es waren keine IT-Systeme des Unternehmens durch Verschlüsselungstrojaner betroffen", sagte eine Konzernsprecherin dem „Spiegel“.

    Medienberichten zufolge sollen Hacker versucht haben, BioNTech mit dem Erpressungstrojaner (Ransomware) anzugreifen. Dem „Business Insider“ zufolge handelt es sich um eine von Cyberkriminellen verwendete Angriffsvariante, bei der Daten verschlüsselt und für die Betroffenen unlesbar gemacht werden. Oft erpressen die Hacker die Opfer und geben die Daten erst gegen eine Geldzahlung in der Digitalwährung Bitcoin wieder frei, hieß es.

    Keine Bestätigung für Hackerangriff

    In den Sicherheitskreisen hat man laut „Spiegel“ „keinerlei Erkenntnisse über einen Cyberangriff auf BioNTech“.

    BioNTech und der US-Pharmagigant Pfizer hatten am vergangenen Montag Zwischenergebnisse der für eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffes entscheidenden Studienphase verkündet. Das Vakzin solle eine 90-prozentige Effizienz gegen das Virus SARS-CoV-2 haben, schwere Nebenwirkungen seien nicht registriert worden, hieß es.

    Bereits in nächster Zeit wollen BioNTech und Pfizer die Zulassung bei der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) beantragen.

    am/mt

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    Tags:
    Dementi, Hackerangriff, Biontech, Deutschland