12:39 03 Dezember 2020
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    Die Polizei ist am Samstagnachmittag bei der „Querdenker“-Demo in Frankfurt mit Wasserwerfern gegen linke Gegendemonstranten vorgegangen. Zudem setzten Polizisten vereinzelt Schlagstöcke ein. Nach Angaben der Polizei wurden Beamte angegriffen.

    Die Gegendemonstranten stellten sich auf mehreren Straßen dem Protestmarsch entgegen, dabei zeigten sie etwa ein Banner mit der Aufschrift „Die Rechten zu Boden“ sowie den Symbolen der Antifa. Polizisten sperrten Straßen ab, um die Demonstrationsgruppen voneinander fernzuhalten. An der Gegendemonstration hatten etwa 300 Menschen teilgenommen. Die Beamten setzten am Samstagnachmittag vereinzelt auch Schlagstöcke ein, um den Weg für den Demonstrationszug der rund 600 „Querdenker“ gegen die Corona-Beschränkungen freizuräumen. 

    Die Abschlusskundgebung der „Querdenker“ in der Frankfurter Stadtmitte lösten die Beamten dann nach kurzer Zeit wegen Verstößen gegen die Hygieneauflagen auf. Auch dabei kam es zu einem kurzen Einsatz des Wasserwerfers, da zahlreiche Menschen den Platz trotz Aufforderung nicht verließen. Danach löste sich die Menge langsam auf. Die Stadt hatte umfangreiche Auflagen verhängt.

    mka/dpa

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    Tags:
    Demonstration, Querdenken, Frankfurt am Main