15:23 25 November 2020
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    Das Innenministerium Spaniens soll laut einem Gerichtsurteil eine Entschädigung an eine spanische Familie zahlen, die erst nach 27 Jahren vom Tod ihres Angehörigen erfahren hat. Dies berichtet die britische Zeitung  „Daily Mail“.

    Ein 24-Jähriger sei am 8. Dezember 1990 bei einem Verkehrsunfall in der Nähe der Stadt Granada ums Leben gekommen. Seine Familie habe von dem Unfall nichts gewusst und den jungen Mann nach sechs Tagen als vermisst gemeldet.

    Aufgrund eines behördlichen Fehlers wurde die Familie jedoch erst am 12. Juni 2017 über seinen Tod informiert. Die Mutter und vier Geschwister sollen nun vom Innenministerium eine Entschädigung erhalten.

    Die Beamten führten diese Verspätung nach Angaben der Zeitung auf die mangelnde Koordinierung zwischen Polizeidatenbanken zurück, die Informationen über vermisste Personen und nicht identifizierte Tote enthalten.

    ekn/sna/gs

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