04:21 25 November 2020
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    Das amerikanische Unternehmen Johnson & Johnson beginnt in Großbritannien eine neue Spätstudie für seinen experimentellen Corona-Impfstoff. Dies berichtet am Montag die Zeitung „Financial Times“.

    An der dritten Phase der Tests sollen sich demnach in Großbritannien 6000 Freiwillige beteiligen. Probanden erhielten entweder zwei Dosen des experimentellen Impfstoffs namens Ad26COV2 oder ein Placebo in einem Abstand von 57 Tagen, zitiert unter anderem Reiter Saul Faust, Professor für pädiatrische Immunologie und Infektionskrankheiten, der die Studie am Universitätsklinikum Southampton mitbetreut.

    Das US-Unternehmen schließe es nicht aus, dass die ersten Partien des Impfstoffs, wenn seine Effizienz und Sicherheit bestätigt würden, für die Zertifizierung bereits Anfang 2021 zuglänglich sein würden.

    Zuvor hatte man in Großbritannien die Tests der Spätphase von den Impfstoffen des amerikanischen Pharmaunternehmens Novavax und des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca, der das Präparat zusammen mit Forschern der Oxford University entwickelt, gestartet.

    Johnson & Johnson

    Das amerikanische Unternehmen Johnson & Johnson hatte Mitte Oktober seine Studie zu einem möglichen Coronavirus-Impfstoff zeitweilig unterbrochen. Die Tests wurden laut dem Unternehmen „wegen einer ungeklärten Krankheit eines Studienteilnehmers zeitweise eingestellt“. Später wurde bekannt, dass die Krankheit nicht mit der Impfung verbunden gewesen sei. Der betroffene Mann soll einen Schlaganfall erlitten haben.

    Am 23. September war berichtet worden, dass Johnson & Johnson die Phase-3-Studie, also die letzte und entscheidende Phase der klinischen Tests, begonnen habe. Es sollen nun mit bis zu 60.000 Freiwilligen auf drei Kontinenten die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs überprüft werden.

    ak/ae

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    Tags:
    Vakzine, Impfstoff, Coronavirus, Corona-Impfstoff, Johnson & Johnson