19:30 24 November 2020
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    In Frankreich laufen derzeit etwa einhundert Ermittlungen wegen Angriffen auf Pferde. Die grausamen Tötungen finden seit über sechs Monaten landesweit statt. Auch Ponys und Esel wurden nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums zum Opfer rätselhafter Attentate.

    In letzter Zeit seien die Tötungen zwar seltener vorgekommen, aber sie hätten nicht vollständig aufgehört, sagte der französische Landwirtschaftsminister  Julien Denormandie in einem Interview mit dem Fernsehsender „BFMTV“. Insgesamt hätten die Behörden etwa 400 Meldungen über verstümmelte Tiere erhalten.

    „Es handelt sich nicht in jedem Fall um eine Straftat. Manchmal sind die Tiere eines natürlichen Todes gestorben. Aber es werden derzeit etwa einhundert Fälle untersucht“, so der Minister.

    Solche Verbrechen sind laut Denormandie schwierig zu ermitteln, weil sie „auf Feldern“ begangen werden, wo es keine Zeugen oder Überwachungskameras gibt. „Aber die Gendarmen geben nicht auf“, so der Minister weiter.

    Fast allen getöteten Pferden sei ein Ohr abgeschnitten worden, berichten die Ermittler.  Die Polizei schließt nicht aus, dass die Morde aufgrund einer Internet-Challenge oder eines Rituals begangen werden könnten. Es könne sich auch um eine psychische Störung bei einem oder mehreren Tätern handeln. 

    ekn/sna/gs

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    mysteriös, Pferde, Mord, Frankreich