09:28 04 Dezember 2020
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    Russland hat nach Ansicht des Ex-US-Präsidenten Barak Obama „seinen Status als Supermacht“ verloren. In seinem neuen autobiografischen Buch „A Promised Land“ nennt er die Gründe dafür.

    Erstens fehlen Russland, so Obama, Verbündete und Militärbasen. „Mit einem Atomarsenal, welches nur unserem unterlegen ist, fehlte Russland ein breites Netzwerk von Allianzen und Stützpunkte, die es den Vereinigten Staaten ermöglichen, ihre militärische Macht in der ganzen Welt hervorstehen zu lassen“, schreibt Obama in seinen Memoiren.

    Eine weitere Schwäche Russlands sei die Abhängigkeit vom Export von Öl, Gas, Mineralien und Waffen. Auch die russische Wirtschaft sei während seiner Amtszeit solchen Ländern wie Italien, Kanada und Brasilien unterlegen gewesen, so der Ex-Präsident. Ferner verwies Obama auf „hohe Korruptionsraten“ und „niedrige Lebenserwartung der männlichen Bevölkerung“ in Russland, die von einigen Forschungsorganisationen verzeichnet worden seien.

    Zudem sprach der Ex-Präsident von „Anti-Washington-Stimmung“ Moskaus: Russland habe die „von den USA geförderten“ Initiativen im UN-Sicherheitsrat blockiert sowie „mit verstärkten Anstrengungen“ versucht, die ehemaligen Sowjetrepubliken „in seinem Einflussbereich“ zu behalten.

    In seinen Memoiren „A Promised Land“  beschreibt der 44. Präsident der Vereinigten Staaten seine politische Karriere und die erste Amtszeit als US-Präsident. Außerdem äußert er sich in dem Buch über eine Reihe politischer Persönlichkeiten, darunter Angela Merkel und Wladimir Putin.

    ekn/gs

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    Tags:
    USA, Russland, Barack Obama